| 5000 Mark für "Die Hirtin" | ||
| Erlöse und Rücklagen aus der
Bewirtschaftung von HGV-Mitgliedern bei mehreren Beutelsbacher Kirben machen
es möglich: Der Handels- und Gewerbeverein Beutelsbach übergab
am 11. November im Rathaus einen Scheck über 5000 Mark. HGV-Vorsitzender
Wolfgang Schäfer bei der Übergabe: »Wir wollen mit dieser
Spende beitragen, daß die von der Bevölkerung liebgewonnene
Skulptur 'Die Hirtin' an diesem schönen Platz bei der Beutelsbacher
Stiftskirche auf Dauer plaziert bleiben kann.«
Namens der Stadt und des Förderkreises dankten Oberbürgermeister Hofer und Erster Bürgermeister Oswald herzlich für diese Spende. Es handle sich um einen wirklich stolzen Beitrag, der große Anerkennung verdiene, zumal er in einer Zeit gegeben werde, in der auch der Einzelhandel mit Widrigkeiten wirtschaftlicher Rezession zu kämpfen habe. Vielen, die die »Hirtin« schon ans Herz gewachsen sei, habe der HGV mit seiner Spende sicherlich eine Freude gemacht. »Die Hirtin«, eine Außenskulptur von Professor Fritz Nuss, ist seit ihrer Aufstellung im Mai diesen Jahres aus Anlaß der Jubiläumsausstellung des Weinstädter Bildhauers integrierter Teil der Beutelsbacher Kirchanlage. Vielfach wurde seitdem aus der Bevölkerung der Wunsch geäußert, daß die anmutige Bronzeskulptur, die sich harmonisch ins Gesamtbild der Stiftskirche einfügt, an diesem Standort verbleiben möge. Zu diesem Ziel haben sich unter anderem Vertreter der Kirchengemeinde, des Handels- und Gewerbevereins, des Kunstkreises Nuss sowie Angehörige von Gemeinderat und Stadtverwaltung zu einem Förderkreis zusammengetan mit dem Ziel, mit Unterstützung der Bevölkerung eine Finanzierung dieses Kunstwerks zu ermöglichen. »Die Hirtin«, ein Kunstwerk von Fritz Nuss aus dem Jahre 1978, gehört mit ihrer offeneren und poröseren Oberflächenstruktur zum Spätwerk des Strümpfelbacher Bildhauers. Mit dem Titel »Die Hirtin« wollte der Künstler das gängige Thema des Hirtin einmal anders bearbeiten und es deshalb als Frau dargestellt. Formal wurde der Gegensatz zwischen Stand- und Spielbein, zwischen Ruhe und Bewegung durchgearbeitet. Die sich mit beiden Händen auf dem senkrechten Stab stützende Hirtin drückt Sammlung und Stille aus, die aber durch den kleinen Seitenschritt vor der Erstarrung bewahrt wird. So verkörpert die Figur wie viele im Schaffen des Künstlers eine Harmonie und Überwindung der Gegensätze. Mit Spenden, die steuerlich abzugsfähig sind, kann ein jeder zum Ankauf der Skulptur beitragen. Auch kleinere Beträge sind auf dem eingerichteten Sonderkonto »Skulptur Hirtin«, Konto Nr. 1 016 000, KSK Waiblingen (BLZ 602 500 10) willkommen. Die Stadtverwaltung Weinstadt stellt ab Beträgen von 100 Mark auf Wunsch gerne eine Spendenbescheinigung aus. Zur Weihnachtszeit wird außerdem eine Sonderedition mit Lithographien und Bronzemedaillen der Familie Nuss erscheinen. Der Reinerlös dient ebenfalls dem Ankauf der Hirtin-Skulptur. Nähere Auskünfte erteilt gerne das Kulturamt (Telefon 693276). |
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