| Remstal-Route auf Erfolgskurs | ||
| Die erfolgreiche Arbeit des Verkehrsvereins
Remstal-Route findet zunehmend mehr Akzeptanz.
Ersichtlich wird dies an mehreren Faktoren. Seit der offiziellen \/ereinsgründung zu Beginn dieses Jahres sind rund 20 private Mitglieder (Gastronomen und Wengerter) neu aufgenommen worden. Großes Interesse besteht auch in Winnenden. Bei einem Informationsgespräch bekundete rund ein Dutzend Selbstvermarkter und Wirte ihre Bereitschaft, Mitglied im Verkehrsverein Remstal-Route zu werden. Der in Winnenden ansässige Selbstvermarkter Konrad Häußer (er ist bereits Mitglied im Verkehrsverein) hat angeregt, daß sowohl die Stadt als auch andere Selbstvermarkter und Gaststätten der Organisation beitreten. Im Verkehrsverein rennt er damit offene Türen ein. Sofern die Stadt Mitglied wird, könnte die offizielle Auszeichnung der Route bis Winnenden erfolgen. Andreas Spätgens: »Winnenden und die Berglen genießen bei Ausflüglern einen hervorragenden Ruf. Sie würden gut zu uns passen.« Winnendens Oberbürgermeister Fritz sieht es gerne, wenn ortsansässige Wengerter und Restaurantbesitzer auf diesen Zug aufspringen. Wenn deren Engagement deutlich erkennbar sei, so seine Einschätzung, lasse sich auch eine Mitgliedschaft der Stadt vertreten Sobald vom Bürgermeisteramt eine entsprechende Adreßliste vorliegt, wird die Geschäftsstelle des Verkehrsvereins die Winnender Interessenten eingehend per Rundbrief informieren. Der Jahresbeitrag beträgt 500 DM. Das Erfreuliche dabei: die Kommunen legen nochmals denselben Betrag in die Vereinskasse. Auch überregional findet der Verkehrsverein mit seinem Angebot Beachtung: Nach der Einladung von Reisejournalisten aus der Bundesrepublik berichtete beispielsweise die Main-Post auf der Titelseite ihres Journals über das Remstal. Die vierfarbig aufgemachte Fachzeitschrift »Schönes Schwaben« widmet in ihrer neuesten Ausgabe der »Weinstraße besonderer Art« eine ausführliche und bebilderte Beschreibung. Der Kommentar des Autors Torsten Schöll »Die Remstal-Route ist fast zu schön, um sie nur mit dem Auto zu befahren.« Seine Aufmerksamkeit gilt auch der Kultur und Geschichte der neun kommunalen Mitglieder zwischen Fellbach und Schorndorf. Der fachkundige Autor ist zu folgender Erkenntnis gelangt: »Edler Wein und kulinarische Hochgenüsse gehören im Remstal zusammen wie der Deckel zum Kochtopf. Für die Stuttgarter ist das Remstal nicht nur die mit allerlei Köstlichkeiten gefüllte Speisekammer, es ist die Belle-Etage der Kochkunst. Nirgends sonst findet sich in näherer Umgebung auf engstem Raum eine größere Anzahl Spitzenrestaurants.« |
||