Sonderedition zugunsten der "Hirtin"  
 
  Passend zur Weihnachtszeit erscheint eine Sonderedition einer Bronzemedaille von Fritz Nuß sowie eine auf die Skulptur 'Hirtin' bezugnehmende Lithographie (»Hirtin mit Schafen«) von K.U. Nuß . Der Reinerlös hieraus, abzüglich der Materialkosten, wird zum Ankauf der Skulptur verwendet.

Die »Hirtin« - eine Außenskulptur von Prof. Fritz Nuß an der südlichen Stiftskirchenseite in Beutelsbach, ist seit ihrer Aufstellung anläßlich der Jubiläumsausstellung des Weinstädter Bildhauers integrierter Teil der Kirchenanlage. Auch von seiten der Bevölkerung möchte man diese anmutige Bronzeskulptur an diesem Platz auf Dauer plaziert wissen. Eine gebildete Förderinitiative aus Vertretern-Innen der Evangelischen Kirchengemeinde, des Handes- und Gewerbevereins Beutelsbach, des Förderkreises Museum Nuß sowie des Gemeinderates und der Stadtverwaltung, beabsichtigt nun gemeinsam mit Unterstützung der Bevölkerung die Finanzierung zu ermöglichen. Spenden auf das bereits eingerichtete Sonderkonto sind steuerlich abzugsfähig (Sonderkonto »Skulptur Hirtin« Konto Nr. 1016000, KSK Waiblingen, BLZ 60250010).

Passend zur Weihnachtszeit erscheint eine Sonderedition einer Bronzemedaille von Fritz Nuß sowie eine auf die Skulptur 'Hirtin' bezugnehmende Lithographie (»Hirtin mit Schafen«) von K.U. Nuß . Der Reinerlös hieraus, abzüglich der Materialkosten, wird zum Ankauf der Skulptur verwendet. Die Medaille mit den Abbildungen von vier Hirten und einem Schaf ist ab sofort zum Preis von 650.- DM, die Lithographie ab nächste Woche zum Preis von 180.,- DM beim Kulturamt im Rathaus Großheppach erhältlich Nähere Auskünfte erteilt gerne das Kulturamt (T.693276).

»Die Hirtin« von Fritz Nuß aus dem Jahr 1978 gehört mit ihrer offeneren und poröseren Oberflächenstruktur zum Spätwerk des Bildhauers. Mit dem Titel "die Hirtin" wollte der Künstler einfach das gängige Thema des Hirtin einmal anders bearbeiten und durch eine Frau darstellen. Formal sollte der Gegensatz zwischen Stand- und Spielbein, zwischen Ruhe und Bewegung durchgearbeitet werden. Die sich mit beiden Händen auf dem senkrechten Stab stützende Hirtin drückt Sammlung und Stille aus, die aber durch den kleinen Seitenschritt vor der Erstarrung bewahrt wird. So verkörpert die Figur wie viele im Schaffen des Künstlers eine Harmonie und Überwindung der Gegensätze.